16.12.2016 Magdeburg; Freiheit für Aleppo

Endlich Frieden in Syrien, mit diesem hoffnungsvollen Gedanken verbanden hunderte Syrer*innen und Magdeburger*innen eine Demonstration, aufgerufen hat die IsGeMa, Islamische Gemeinde Magdeburg, durch die Innenstadt.
Aleppo ist nur ein Beispiel dafür das was zuerst stirbt in einem Krieg…die Wahrheit…und wer leidet unsäglich…die Zivilbevölkerung.

„Aleppo (das syrische Stalingrad) erlebt zurzeit die Apokalypse. Hunderttausende Menschen sind im Osten der Stadt eingeschlossen. Menschen werden niedergemetzelt, Kliniken und Schulen zerbombt. Russland und Iran würden „das Assad-Regime bei seinem brutalen Vorgehen gegen die eigenen Bürger unterstützen“. Die Menschen in Aleppo seien diesen Krieg schon lange leid. Sie wollten nichts anderes als „essen, Wasser haben, nicht belagert werden, keine Bomben mehr erleben“. Die Bevölkerung, darunter sehr viele Kinder, zahlt den Preis für das Versagen des Westens. Diese Situation muss ein Ende haben.
Leider duckt sich die internationale Öffentlichkeit weg. Als die Freihandelsabkommen mit Amerika (TTIP) zur Debatte standen, gingen in Deutschland Hunderttausende auf die Straße. Heute sterben täglich hunderte von Menschen in Aleppo und protestieren nur wenige dagegen. Wo sind unsere Mitgefühle als Menschen?
Der Westen sollte jetzt helfen, diesen schmutzigen Krieg zu beenden. Der Zugang zu Wasser, Nahrung und Gesundheitsversorgung sollte verschaffen werden und der Schutz der Zivilbevölkerung muss durchsetzt werden.“

Dr. Moawia Al-Hamid IMAM der IsGeMa. Islamischen Gemeinde Magdeburg

Foto: Siegfried Bernd

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