30.03.2015 – #Nomagida die 11.; Students against racism

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An diesem Montag will der rassistische und nationalistische Mob von Magida zum 11. Mal auf die Straße gehen. Mit ihren Inhalten möchte die Bewegung vor einer möglichen „Islamisierung“ warnen und ihre Wut bekunden.
Dabei geht in Sachsen-Anhalt der Anteil der Muslime in der Gesamtbevölkerung gen null. Und selbst wenn.. es ist egal wer welcher Religion angehört. Egal wer welche Hautfarbe hat, egal wer welche sexuelle Orientierung hat. Am Ende sind wir alle eins: Menschen.

Bei Magida geht es außerdem, wie sie gerne behaupten, nicht immer friedlich zu. Das Bild der Spaziergänge ist geprägt von Nazihools und anderen auffällig, gewaltbereiten Menschen. Auch vor Rednern der NPD schreckt der Magdeburger Ableger nicht zurück.
Vor 4 Wochen wurde nach Ende der Veranstaltung der Versuch gestartet Gegendemonstrant*Innen anzugreifen. Auf dem Nachhhauseweg wurde ein 15 Jähriges Mädchen von einer Gruppe Magida Teilnehmer angegriffen. Dabei konnte nur durch den Eingriff von Passanten schlimmeres verhindert werden. Dazu kommen Böller- und Steinwürfe auf friedliche Sitzblockaden. Und die Polizei bleibt untätig, beleidigt uns, verspottet uns und schreckt auch vor gewalttätigen Mitteln zur Durchsetzung des Aufmarschs nicht zurück.
Letzte Woche wurde eine Gruppe von Jugendlichen eingekesselt.

Wir haben genug!
Wir wollen nicht länger von rassistischen Gewalttätern bedroht werden. Wir wollen nicht länger hinnehmen das Menschen, die flüchten müssen, die keine andere Wahl haben, hier nichts als Ablehnung erfahren. Denn niemand flüchtet freiwillig.

Eine Veranstaltung von:

„Students against racism – Antirassistsche Demonstration von Schülerinnen gegen Nazis und RassistInnen“

cams21 hat die Veranstaltung am 30.3.2015 aufgezeichnet.