BUND: Wer ständig lügt, …

BUND für Umwelt und Naturschutz Regionalverband Stuttgart_ Der BUND in der Region'

Pressemitteilung vom 23.01.2013 des BUND für Umwelt und Naturschutz Regionalverband Stuttgart

Die Projektgegner von Stuttgart 21 haben noch mit jeder ihrer Behauptungen im Zuge des nun schon 16 Jahre lang währenden Widerstands Recht behalten. In vielen Fällen hat die Wirklichkeit sogar noch die Befürchtungen übertroffen.

Die folgende Zitatesammlung nur zu den Kosten von Stuttgart 21 sollte ein für allemal genügen, hinter der angeblichen Seriosität und Glaubhaftigkeit der Stuttgart 21-Macher die versteckte Betrugsmasche zu entlarven.

Zitate:

Stuttgarter Nachrichten vom 26.11.2010 zitieren aus einer Bahnbroschüre aus dem Jahr 2005 (damaliger Bahnchef Hartmut Mehdorn, damalig genannte Kosten 2,8 Mrd Euro)

Überschrift „Eine Rechnung, die aufgeht“
„Stuttgart 21 zählt heute zu den am besten in großer Planungstiefe vorbereiteten Projekten. Aufgrund der allgemeinen Preisentwicklung sowie der aus den Planfeststellungsverfahren gewonnenen Erkenntnisse ergeben sich aktualisierte Kosten. Dabei bestätigt sich die Qualität der Planungen. Es zeigt sich, dass es zu keinen signifikanten Kostensteigerungen kommen wird.“

Stuttgarter Nachrichten vom 20.8.2008 zum Kostengutachten des Münchner Büros Vieregg&Rößler in dem die Kosten für Stuttgart 21 auf mindestens 6,9 Mrd Euro veranschlagt wurden:

Ministerpräsident Günther Oettinger. „Diese unsolide und aggressive Desinformation nehme ich nicht hin.“ Den Bürgern erteilte er den Rat: „Gehen Sie diesen Gegnern nicht auf den Leim.“

Stuttgarter Nachrichten vom 02.12.2009 zum gleichen Kostengutachten aus München

OB Wolfgang Schuster sagte: „Diese Ferndiagnose aus München ist unseriös.“

Stuttgarter Nachrichten vom 30.1.2010
Bahnchef Grube  zur Einhaltung des Kostenrahmens von maximal 4,5 Milliarden Euro:

„Da bin ich sehr, sehr zuversichtlich.“

Stuttgarter Zeitung online vom 08.12.2010
Beim Projektstand von 3.076 Milliarden Euro.

Wolfgang Drexler: „Es Sind keine Überraschungen mehr zu befürchten.“
Ein halbes Jahr später räumte Grube in der STZ ein, dass die Baukosten von 3,1 Milliarden Euro nicht zu halten seien. Zugleich definierte er die Summe von 4,5 Milliarden Euro als „Sollbruchstelle“ für das Projekt: „Eine andere Zahl würde ich nie akzeptieren.“

Stuttgarter Zeitung online vom 14.12.2010
Udo Andriof (CDU + Projektsprecher Stuttgart 21) nach der Schlichtung:

„Stuttgart 21 ist grundsolide finanziert“

Stuttgarter Zeitung online vom 15.7.2011

Der Rechnungshof hatte im Herbst 2008 ermittelt, dass die Kosten allein für Stuttgart 21 „deutlich über 5,3 Milliarden Euro“ liegen werden…
Die Bahn dementierte harsch und sprach seinerzeit von politisch motivierten Schätzungen.

Stuttgarter Nachrichten 17.9.2011
Claus Schmiedel, Fraktionsvorsitzender SPD im Landtag:

„Das ist ein Bahnprojekt, das sich abhebt von allen anderen in der Republik, ich bin sicher, dass es im Kostenrahmen bleibt“.

Schwäbisches Tagblatt online 24.9.2011  (Kostenstand Stuttgart 21: 4,088 Milliarden Euro)

„Eine Punktlandung“ sei die neue Berechnung, freute sich SPD-Fraktionschef und S-21-Befürworter Claus Schmiedel, „die befürchtete Kostenexplosion findet nicht statt.“

Stuttgarter Nachrichten vom 26.9 2011
Nicole Razavi, verkehrspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion

„Der Kostenrahmen wird eingehalten, die böswilligen Unterstellungen des Verkehrsministers entbehren damit jeder Grundlage.“

Stuttgarter Nachrichten 29.9. 2011
Peter Hauk, Fraktionsvorsitzender CDU Landtag

Hauk hielt den Grünen vor, die Unwahrheit zu sagen: „Sie behaupten dauernd, es gibt Kostensteigerungen. Aber sie legen keine Beweise vor.“ Die „Fantasie der Grünen zur Verdrehung der Fakten scheint grenzenlos zu sein“, sagte Hauk

Stuttgarter Zeitung 12.11 2011
Peter Ramsauer, Bundesminister für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung

„Für mich gibt es keine ernst zu nehmenden Hinweise darauf, dass die Kosten aus den Fugen geraten. Wir sind innerhalb der Leitplanken, die wir uns gesetzt haben. Alle Hiobsbotschaften, die dazu im Umlauf sind, halten einer seriösen Überprüfung nicht stand“.

Stuttgarter Nachrichten 14.11.2011

Rüdiger Grube erwartet von der Volksabstimmung den Befreiungsschlag für Stuttgart 21. „Verschwörungstheorien“ der Gegner wie ausufernde Kosten, zu geringe Leistungsfähigkeit des Systems, Gefährdung der Mineralwasserquellen und „Kannibalisierung“ anderer Bahn-Ausbauten im Land habe man widerlegt.

Stuttgarter Zeitung 26.6.2009 Interview mit Heiner Geißler (CDU, Faktenschlichter Stuttgart 21)

Frage STZ: Und wie wird der Streit (S21) enden?

Geißler: Ich weiß nicht. Ich hoffe nicht mit einer Kostenexplosion.