cams21 – vom Guerilla TV zum unabhängigen Medienportal

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cams21 – Verbund für freie Medien e.V.

wer oder was ist/soll das?

cams21 ist eine Plattform für freie und unkommerzielle Berichterstattung. cams21 berichtet über Lobbyismus, Politik, die Bedrohung unserer Umwelt und soziale Missstände. Hierbei legen wir unseren Fokus auf Themenbereiche die unserer Meinung nach in den etablierten Medien zu einseitig, nicht ausreichend oder überhaupt nicht behandelt werden. Unser Team setzt sich aus ehrenamtlichen Filmern, Fotografen, Bloggern und Redakteuren zusammen, die stetig mit neuen Livestreams, Blogs und Fotodokumentationen, aber auch mit Mediensammlungen, Videobeiträgen und Kolumnen unsere Seite aktuell halten.

Also eine klassische Plattform die dem Bürger-Journalismus (Graswurzel-Journalismus) voll entspricht. Graswurzel-Journalismus (von grassroot, auch partizipativer Journalismus oder Bürger-Journalismus) ist eine Form des Journalismus, bei der Bürger durch eigene Medien am gesellschaftlichen Diskurs teilnehmen können. Die neuen Publikationsmöglichkeiten im Internet, besonders Weblogs, haben zur Verbreitung des Graswurzel-Journalismus beigetragen.

„Partizipativer Journalismus ist die Tätigkeit eines Bürgers oder einer Gruppe von Bürgern, die eine aktive Rolle im Prozess der Recherche, des Berichtens, des Analysierens sowie des Verbreitens von Nachrichten und Informationen einnehmen. Ziel dieser Partizipation ist die Bereitstellung von unabhängigen, verlässlichen, genauen, ausführlichen und relevanten Informationen, die eine Demokratie benötigt.“ Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Graswurzel-Journalismus

Zugegeben, am Anfang im September 2010 noch ein recht kleiner Kreis, von über die Berichterstattung der ‚alt‘-Medien enttäuschten Stuttgart 21 Gegnern, (man muss dazu erwähnen, dass es über die damaligen seit ca. Okt.2009 noch am Nordflügel stattfindenden Kundgebungen kaum Zeitungs- oder sonstige Medienberichte gab), hatte es sich zur Aufgabe gemacht, die Lücke zwischen ‚offiziellen‘ Medien und dem wahren Leben zu schliessen. D.h. es fanden sich eines Tages im ehemaligen, mittlerweile nicht mehr existenten Stuttgarter mittleren Schlossgarten 3-5 interessierte zusammen, die fortan mit ihren Mobiltelefonen Veranstaltungen und Demonstrationen gegen das Projekt Stuttgart21 live und direkt dokumentierten. Schnell war diesen „handy-streamern“ klar, dass sich nicht die ganze Welt um Stuttgart21 dreht und es viele Themen gibt, für die andere keinen Platz oder keine Kapazitäten haben. Dieses bedeutete, dass zu der Seite auf der regelmässig die Montagsdemos und Bürgerveranstaltungen im Laufbild veröffentlicht wurden, redaktionelle aufgearbeitete Texte (sogenannte „blogs“) folgen mussten. Es schlossen sich dem kleinen Team „blogger“, Fotografen und einfach weltoffene Bürger an und unterstützten dieses fortan mit viel Herzblut und Zeit.

Es war nicht immer leicht für die einzelnen „Reporter der Strasse“, ihrer dokumentarischen Aufgabe nachzukommen, sie wurden in den „eigenen“ Reihen (s21 Protesten) als „Spitzel der Staatsorgane“ gesehen, von der Polizei als „Porträfotografen“ und von öffentlichen Institutionen als nicht „Bundespresseball akkreditierte“ Organe anerkannt. Diese Umstände führten dazu, dass sich die cams21 Reporter sehr früh um ihr Auftreten und eine zielgerichtete Strategie bemühten, die diesen Umstand für alle Beteiligten in ein ‚ordentliches‘ Licht rückt. D.h. cams21 tritt in der Öffentlichkeit immer und ausschliesslich unter der Beachtung des Pressekodex (neueste Fassung) vom Deutschen Presserat auf. Diese Verhaltensregel wurde seitens der Behörden (bis auf immer wieder vorkommende Ausnahmen) auch durchaus honoriert.

Doch dies war nur eine Selbstverpflichtung, denn rechtlich hatte diese „Selbstkasteiung“ keine Bewandnis, da die cams21 Team Mitglieder weiterhin ein nicht greifbarer Haufen von selbstverantwortlichen Aktivisten darstellten. Diesem haben wir mit der Gründung des Vereins „cams21 – Verbund für freie Medien e.V.“ nun im Jahr 2013 ein Ende gesetzt und sind natürlich sehr stolz darauf, dass wir konsequent die, unserer Meinung nach, Linie für qualitativen Bürger-Journalismus verfolgen.

Sie wissen nichts über cams21.de? Nun, wir hatten in den vergangenen drei Jahren durchaus Höhepunkte, von denen mehr oder weniger jeder schon gehört, gelesen (oder sogar gesehen) hat. Ein paar Beispiele:

die Stahltür des Grauens, Stuttgart (eine Filmkritik, bitte lesen)  & die kurze Video-Version

Originalstream von tilman36 (Stahltür des Grauens)

cams34 Beginn des spanischen Protests;  Interview fluegelTV

„Stille Strasse“,Berlin ein Protest mit „happy end“

die Oberbürgermeister Wahlunterstützung von Frau Merkel: „Ersten Medienberichten ist zu entnehmen, dass auf der Bühne tatsächlich auch geredet wurde, aber cams21-Reporter halten sich naturgemäß da auf, wo sie hin gehören, beim Volk nämlich“ Quelle: www.freitag.de

Auch politisch wurde cams21 wahrgenommen, hier ein kleiner Auszug aus  bundestwitter.de

Ich habe jetzt ganz viele spannende Berichte nicht erwähnt, denn es sind zu viele. Rein Statistisch nur bei unserem „Streamingportal“ Bambuser (bambuser.com) kommen alle cams21 Mitglieder auf eine Zuschauerzahl von mittlerweile zwei Millionen (davon bestimmt 750.000 live) dazu kommen die Artikel Zugriffe auf cams21.de (pro Tag durchschnittlich 500) d.h. es gibt durchaus ein öffentliches Interesse an dem was cams21 – Verbund für freie Medien anbietet. Mit Gründung des Vereins haben wir einen weiteren (für uns Meilenstein) Schritt in die Zukunft getätigt um interessierten und engagierten BürgerInnen eine Möglichkeit des Mitmachens und Mitdenkens in einer lebhaften Demokratie zu schaffen.

Ganz wichtig, wie immer ehrenamtliches Engagement funktioniert nur durch mitmachen, ohne die vielen Stunden der Entbehrung von Familie (manchmal auch Arbeit) und Freizeit der Mitglieder des Teams wäre dies alles nicht zu stemmen gewesen, deshalb auch hier der Aufruf: helft uns, unterstützt uns, wir beissen nicht (immer) sprecht uns an, wir brauchen Spenden und viel wichtiger, ‚Macher‘ die mit (für) uns Schreiben.

Danke für Eure Treue

cams21 -Verbund für freie Medien e.V.

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15.11.13 /19.01.2014  pet