Fukushima außer Kontrolle Demo 09.03.2014

Fyler front

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Demonstration zum AKW Neckarwestheim am 09.März 14 

Die Aktion wird unter dem Motto: “Fukushima außer Kontrolle!” von einem landesweiten Trägerkeis durchgeführt.

Mitglieder im Trägerkeis sind: BI AntiAtom Ludwigsburg, Aktion Strom ohne Atom Stuttgart, BUND Landesverband Baden-Württemberg, BUND Kreisverband Stuttgart, Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn, Verein Kommunale Stadtwerke Stuttgart e.V. und das Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim.

cams21 überträgt die Veranstaltung ab ca. 13:15 Uhr live

Zur Fukushima-Demo am 9. März 2014 koordinieren die AnStifter einen Sonderzug (inkl. Fahrradwagen).

Wo ihr noch Fahrkarten für diesen historischen Sonderzug bekommen könnt, was sie euch kosten und an welchen Bahnhöfen ihr zusteigen könnt, entnehmt ihr folgendem Link.

fukushima.die-anstifter

 

Programm:

Kirchheim/Neckar, Bahnhof, ab 12:30 Uhr

– Pit Bäuml (Gitarre/Folk)
– Trommelgruppe “Lokomotive Stuttgart”
– Begrüßung
– 13.15 Uhr Beginn der Demo

Atomkraftwerk Neckarwestheim, Parkplatz Tor 1

Kundgebung mit

– Dr. Franz Wagner, Heilbronn
Franz Wagner aus Heilbronn ist seit Gründung 2009 im “Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn” aktiv, gründete 2010 die “Bürger-Energiegenossenschaft EnerGeno Heilbronn-Franken” mit und war dort 3 Jahre lang stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender. Von 2000 bis 2012 Vorstandsarbeit in einem gemeinnützigen Verein. Seit 2010 Engagement im “Aktionsbündnis Heilbronner gegen Stuttgart 21 – für eine Bahnwende in der Region und im Land”. Redebeiträge auf Antiatom-Demonstrationen seit 2008.
Er spricht zum Thema: Von Neckarwestheim bis Karlsruhe – wo stehen die baden-württembergische und die deutsche Atompolitik im Jahr 3 nach Beginn der Fukushima-Katastrophe?

– Prof. Dr. Detlev Schauwecker, Osaka
Professor Dr. Detlev Schauwecker ist 1941 in Berlin geboren und hat Japanologie studiert. 35 Jahre lang war er Hochschullehrer in Osaka. Seit seiner Berentung wohnt er im Dorf Goma/Kyoto und betreibt dort eine Landwirtschaft und einen Kaffeehausbetrieb (“mitokiya”) mit Kulturprogramm. Er betreibt historische Forschungen und ist Mitglied der japanischen Anti-AKW-Bewegung in Kyoto. Er informiert uns, direkt aus Japan kommend, über Fukushima und die Folgen.

– Oshidori Mako, Tokyo
Frau Oshidori Mako hatte ursprünglich Medizin studiert, wurde dann aber Unterhaltungskünstlerin im Fernsehen und auf anderen Bühnen. Seit der Atom-Katastrophe fing sie an, über die damit zusammenhängenden Fragen zu recherchieren: Über die Folgen für Gesundheit, Natur und Gesellschaft, die Situation der Arbeiter in dem Tepco-AKW, die Situation der Bevölkerung in Fukushima, das Vorgehen von Tepco usw. Auf den Tepco-Pressekonferenzen ist sie von den Tepco-Vertretern gefürchtet wegen ihrer fundierten Sachkenntnis und scharfen Fragen. In den kritischen Internet-Medien Japans ist sie daher jetzt sehr bekannt.

– Heinrich Blasenbrei-Wurtz, Besigheim
Heinrich Blasenbrei-Wurtz, Bauingenieur, war lange Jahre in der Wasseraufbereitung für Großkraftwerke (Kohle und Atom) tätig. Nach Tschernobyl machte er sich selbständig als Anlagenbauer für Erneuerbare Energieanlagen.
Als Energieexperte hinterfragt er für uns die Angst-Propaganda der Stromkonzerne und der unkritischen Medien. Sonne, Wind & Co seien zu teuer und außerdem “volatil”. Minister Gabriel wird zum Bremser der Energiewende und hätschelt die Braunkohle. Oettinger trompetet für neue Atomkraftwerke. Aber die physikalische und gesellschaftliche Realität ist eine andere: Der Klimawandel muss verhindert werden. Dies kann nur mit den Erneuerbaren gelingen, und dabei bleibt die Wertschöpfung in der Region. Auch geopolitische Konflikte um Energie-Rohstoffe fallen weg. Die Energiewende kostet nicht die Welt! Und wir dürfen mit der Welt nicht umgehen, als hätten wir noch eine zweite!

Musik:

DUNDUMUSIK
Matthias Schneider-Hollek – Flöte, Elektronik-Komposition
Nachtigall vom Nesenbach (W. Kallert) – Gitarre, Bass, Gesang
Stefan Charisius – Kora, Basskalimba, Gesang
u.a.
www.dundu.eu

Infostände

– Anti-Atom-Initiativen und FreundInnen der Energiewende
– Essen, warme und kalte Getränke

Ende gegen 15.45 Uhr

Quelle: endlich-abschalten.de

 

kla/04.03.14