Stuttgart 21: 5. Laufdemo in Feuerbach am 29.06.2013

Archivbild Alexander Schäfer

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Die fünfte Samstagsdemo gegen Stuttgart 21 wird am Samstag, 29. Juni um 14.30 Uhr am Bahnhof Feuerbach starten. Demozug durch Feuerbach an die Stadtteile, wo es zu erheblichen Beeinträchtigungen durch den Bau von Stuttgart 21 kommen wird.

Auftaktkundgebung Bahnhof Feuerbach mit Heinz Wienand, Feuerbacher Initiative gegen Stuttgart 21 Themen: Pendlerströme Bahnhof Feuerbach, beengte Verhältnisse, Schülerverkehr Bahnhofsvorplatz ist kontaminiert mit Giften und Altlasten die bis zum Grundwasser reichen. Auswirkungen der Bauarbeiten.

Erste Zwischenkundgebung Wilhelm-Geiger-Platz. Themen: Infos zum Feuerbacher Bahnhof und Auswirkungen auf den Verkehr und die Bewohner durch Baustellen.

Zweite Zwischenkundgebung Tunnelstraße mit Hans Eberhard Dietrich, Feuerbacher Initiative gegen Stuttgart 21 Themen: Beginn des Tunnels für die neue Fernbahntrasse durch den Killesberg. Problematik Stadt-/S-Bahn-Tunnel, Lärmbelästigung und Hangrutschungen, Umweltprobleme.

Abschlusskundgebung Wendeplatte Gunterstraße mit Ulrich Hangleiter, Netzwerk Killesberg

Themen: Einspruch gegen Untertunnelung der Anwohner, Entrauchungsbauwerk

Von der Abschlusskundgebung kommen Sie schnell zur Haltestelle Löwentorbrücke (U6, U7), sowie zur Haltestelle Nordbahnhof (S4, S5, S6, S60)

Hier gibt es den offiziellen Flyer: Parkschützer

5. Laufdemo

cams21 Aufzeichnung der Veranstaltung 

Livestream von Bahnhof201268

Demoroute


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Presseerklärung der Parkschützer vom 28.06.13

5. Laufdemo gegen Stuttgart 21 zu Gast in Feuerbach
Feuerbacher Bürger sollen nicht für Merkels Wahlkampf büßen

Stuttgart, 28. Juni 2013: Die Parkschützer laden ein zur 5. Laufdemo gegen Stuttgart 21 am Samstag, den 29. Juni 2013 ab 14:30 Uhr am Bahnhof Feuerbach. Die Laufdemo ist diesmal zu Gast in Feuerbach: Feuerbach ist einer der Stadtteile Stuttgarts, die am stärksten durch den Bau des überflüssigen Prestigeprojektes betroffenen sind.

„Die Gesamtfinanzierung des Milliardenprojekts Stuttgart 21 ist vollkommen ungeklärt“, sagt Parkschützer Sascha Ebbinghaus. „Angesichts dieser zweifelhaften Lage darf die Bundesregierung nicht das Risiko eingehen, unwiederbringbare Schäden für Bürger und Steuerzahler zu verursachen. Und nicht nur die Finanzierung ist mangelhaft, auch ein großer Teil der notwendigen Genehmigungen fehlt – vorwiegend aufgrund von Mängel bei der technischen Machbarkeit. Das einzige, was steht, ist Merkels und Ramsauers Wunsch, alle Widerstände zu brechen, um das Thema vor der kommenden Bundestagswahl nicht zum Wahlkampfthema werden zu lassen.“

Die Auftaktkundgebung findet daher direkt am Feuerbacher Bahnhof statt, der bereits jetzt durch Stuttgart 21 stark in Mitleidenschaft gezogen ist: Gleise und ein Bahnsteig wurden abgebaut und das Industriegebiet Borsigstraße hat keinen Zugang mehr zur S-Bahn.

Nach der Auftaktkundgebung führt der Demozug an verschiedene Stellen in Feuerbach, an denen die Auswirkungen durch das Tunnelprojekt Stuttgart 21 massiv sein werden, so auch der Ortskern, welcher durch Baufahrzeuge und Krach und Dreck betroffen sein wird.

In der Tunnelstraße wird auf die Gefahr des neuen Fernbahntunnels hingewiesen, welcher große Teile bebauten Gebietes untertunneln soll. Dabei ist weder gesichert, ob dieser Tunnel überhaupt gebaut werden darf, noch ist die technische Machbarkeit geklärt.

Die Abschlusskundgebung wird bei der Stresemannstraße sein: Dort wird es einen Beitrag zum Thema ‚Widersprüche gegen die Untertunnelung von Grundstücken‘ geben.

Rückfragen an Sascha Ebbinghaus, Tel. 0173-3622387 oder an Matthias von Herrmann, Pressesprecher der Parkschützer, Tel. 0174-7497868
Presseportal: parkschuetzer.org/presse
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kla/29.06.13