Patrizia verkauft ehemalige LBBW-Immobilien

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Die Befürchtungen haben sich bestätigt. Nach dem Verkauf der Wohnungen aus dem LBBW-Bestand an Patrizia Immobilien werden diese direkt weiter veräußert. Es ist zu befürchten, dass für viele Mieter in Stuttgart nun unliebsame Veränderungen anstehen.

Die Patrizia Immobilien AG hat im Februar 2012 ca. 21.500 Wohneinheiten der LBBW für 1,435 Milliarden EUR gekauft, nachdem das BW-Konsortium  (u. a. Stadt Stuttgart) die Patrizia um lediglich 30 Millionen EUR unterboten hatte.

Es wird sich nun zeigen, ob die Politik ihr Versprechen einhält, für die Rechte und Belange der Mieter einzutreten, wie es Nils Schmid (SPD) noch im Februar 2012 versprochen hatte.

Text: stefan1531

2 KOMMENTARE

  1. Zur Info: Das Haus (506 qm Wohnfläche / 731 qm Grundstücksfläche / Baujahr 1973 / 6 Wohneinheiten) kann man für 1,080 Mio. EUR kaufen. Wenn das mal nicht ein Schnäppchen ist!

  2. […] (via) In Stuttgart hat im Februar 2012 die Patrizia Immobilien AG ca 21.500 Stuttgarter Wohnungen von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) gekauft. Das Höchstgebot der Patrizia GmbH erhielt den Zuschlag. Für 1,3 Milliarden Euro. Die Interessensgemeinschaft rund um Stuttgart hatte wegen einem um 30 Millionen Euro geringeren Gebot das Nachsehen. Die Patrizia AG hat die ersten Wohnungen bereits weiter verkauft. Ein Brief ist im Umlauf, in dem die Südewo GmbH als neuer Eigentümer plant, das gesamte Haus zu verkaufen. Man kann als Bewohner allerdings auch das ganze Haus kaufen, das wäre eine echte Alternative. Ey Stuttgart, ständig wird irgendwo was von bezahlbarem Wohnraum gefaselt, und alles deutet darauf hin, dass die Mietpreise durch so einen Unfug immer weiter steigen werden. Wie sollen Normalverdiener die Mietpreise überhaupt noch bezahlen? (via) Tweet […]

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