09.11.2015 – „Wer Waffen sät, erntet Flüchtlinge“

artikelbild schillerplatz 09112015

Jürgen Grässlin vor dem Justizministerium in Stuttgart (Schillerplatz)

…aber der Reihenfolge nach. Im Anschluss an die 296. Montagsdemo gegen Stuttgart 21 (cams21 dokumentierte) ging der Demonstrationszug in Stuttgart über einen kleinen Schlenker vorbei am Hotel Silber (am 09.11. ein muss) zum Schillerplatz zum dort ansässigen Baden-Württembergischen Justizministerium. Dort fand die in Kooperation von der Gesellschaft Kultur des Friedens und dem Team Parkschützer, sowie mit technischer Unterstützung der Montagsdemo gegen Hartz IV organisierte Kundgebung:

„Justiz beugt Recht ?“ – Forderungen für eine demokratische Rechtskultur mit dem ehemaligen Richter am Landgericht Dieter Reicherter, sowie dem Publizisten und Rüstungsgegener Jürgen Grässlin und Plakataktionen statt. Hier die Aufzeichnung der Veranstaltung von cams21:

Wie schon im obigen Video genannt, ging der Abend dann mit der folgender Benefiz-Veranstaltung mit Rüstungsgegener Jürgen Grässlin, in der Stuttgarter Leonhardskirche weiter:

„Wer Waffen sät, erntet Flüchtlinge“ –  Fluchtursachen bekämpfen – nicht Flüchtlinge!

Eine Buchpräsentation mit Diskussion und musikalischer Umrahmung zum Buch „Netzwerk des Todes“ – die kriminellen Verflechtungen von Waffenindustrie und Behörden. Organisiert von der Gesellschaft Kultur des Friedensnetzwerk des todes

Info:

Im Politthriller »Meister des Todes« erzählt die Geschichte des jungen Peter Zierler (Hanno Koffler), der in einem Rüstungskonzern Karriere macht, bis er miterlebt, wie Menschen mit den Waffen seiner Firma erschossen werden. Als er aussteigen will, wird er bedroht.

Da die brisante Produktion geheim bleiben sollte, wurde sie in der ARD als »romantische Schwarzwaldkomödie« getarnt, in den Sendeanstalten waren wenige eingeweiht. Die deutschen Stars, ein hochkarätiges Ensemble um Axel Milberg, Veronica Ferres, Udo Wachtveitl, Heiner Lauterbach und Hanno Koffler, bekamen jeweils nur Teile des Drehbuchs.

Um kein Misstrauen zu wecken, kooperierte Harrich in Mexiko mit einer regierungsnahen Produktionsfirma. Basis des Films waren Recherchen zur Doku. »Der Film basiert zu 98 Prozent auf wahren Begebenheiten«, erklärt Friedensaktivist Jürgen Grässlin, mit dem Regisseur Harrich zusammenarbeitete.

Grässlin prozessiert seit Jahren gegen deutsche Rüstungsfirmen wie Heckler & Koch, den Hersteller des G36-Sturmgewehrs, das in Mexiko eingesetzt wird.

»Der Film ist fiktiv, orientiert sich aber an realen Verhältnissen. Für die Figur des Zierler gab es drei reale Vorbilder, auf eines wurde tatsächlich ein Anschlag verübt.« Der Film ist in der SWR-Mediathek noch bis zum 23.12.2015 verfügbar.

Die Doku „Waffen für Mexiko“ ist ‚zur Zeit leider nicht verfügbar‘,waffen fuer mexico symbolbild

ein Schelm wer böses denkt, nicht ärgern denn sie wurde schon in youtube eingestellt und somit könnt Ihr sie auch hier sehen:

 

13.11.2015/pet